Segelndes Klassenzimmer auf dem Ijsselmeer

Auch in diesem Schuljahr fand die Kennlernfahrt der Jahrgangsstufe 11 des beruflichen Gymnasiums wieder auf dem Ijsselmeer in den Niederlanden statt. Die Reisebusse starteten am Montag, 9. Sept. 2019, in der Früh vom Standort Beatusstraße.

In Enkhuizen ging es auf die Segelschiffe und von dort aus segelten wir bei vorwiegend gutem Wetter über die Orte Hoorn, Volendam und Lemmer bis nach Medemblik, wo die Fahrt am Freitag endete.

Während der Fahrt unterstützten  die Schüler_Innen  die Besatzung der jeweiligen Segelschiffe beim Segeln und waren für die Zubereitung ihrer Mahlzeiten selber verantwortlich. In dieser Zeit konnten sich die Schüler_Innen besser kennen lernen, um so als Klassengemeinschaft gestärkt das anstehende Schuljahr gemeinsam zu bestreiten. Die Klassenleher_Innen unterstützten dies zudem durch zahlreiche Angebote im Rahmen von „Mind Matters“.

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Tagesbericht Freitag, 13.9.

Der vorletzte Tag fing um 8.30 Uhr mit einem großen und sehr schmackhaften Frühstück im Restaurant „Galicja“ an. Das Restaurant war nur fünf Minuten Gehweg vom Hostel entfernt und hatte im Keller sehr gemütliche Tische, die zum Verweilen und Schmausen einluden. Es gab liebevoll zubereitetes Frühstück, wie von Mutti zu Hause: eine Brot- und Brötchenauswahl, Wurst- und Käseaufschnitte, Müsli, gekochte Eier und als Wachmacher Kaffee und schwarzen Tee.

Nach dem Frühstück hatten wir Freizeit, sodass wir in Ruhe bei sonnigen 24 Grad Celsius die wunderschöne Stadt Krakau erkunden konnten.

Zum Mittagessen haben wir uns am „Plac Nowy“ getroffen. Auf dem Marktplatz gab es einige Stände, an denen Postkarten, Stecker, alte Kameras, u.v.m. verkauft wurden. Doch das Highlight des Marktplatzes war die Mitte: auf dem Marktplatz befand sich ein Ring von kleinen Kochstuben, so dass man einmal komplett um den Ring laufen und traditionelle polnische Gerichte essen konnte.

Dies haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen und haben „Zapiekanki“ gegessen. Dies ist ein typisch polnisches Gericht, bei dem die Grundlage, ein Baguette-ähnliches Brot, mit Käse und Pilzen überbacken wird. Als Topping kann man verschiedene Zutaten wählen, so dass für jeden etwas dabei war. Nach dem Mittagessen stand uns wieder freie Zeit zur Verfügung, so dass die Stadt weiter erkundet werden konnte.

Der letzte Programmpunkt für den vorletzten Tag war das Museum der Fabrik von Oskar Schindler. Die Führung ist sehr empfehlenswert, da uns nicht nur Oskar Schindler als Person vorgestellt, sondern auch der ganze Verlauf des 2. Weltkrieges erzählt wurde. Die Ausstellung und Führung gaben uns allen einen neuen Einblick wie der Krieg damals im Jahre 1939 anfing und anschließend verlief.

Was in der Vergangenheit passiert ist, lässt sich nicht mehr ändern, jedoch dürfen wir diese niemals vergessen. Was wir jedoch beeinflussen können ist das Hier und Jetzt, also öffnet die Augen, nutzt eure Stimme und geht wählen.

Liebe Grüße

Linh

 

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Polenreise Donnerstag 12.9.

Nach dem letzen Tag in Opole begann der nächste Tag etwas früher für uns. Um 7 Uhr am Morgen fuhren wir gemeinsam mit den polnischen Schülern Richtung Auschwitz.
Dort angekommen, nahmen wir zunächst den großen Andrang an Touristen war. Die Mischung von Snackläden und Konzentrationslager erschien uns zunächst seltsam.
Die Guides haben uns bereits erwartet

und ab diesem Zeitpunkt waren die Klassen getrennt unterwegs. Wir hatten eine sehr nette deutschsprachige Frau, die uns viel über das KZ erzählen konnte. Begonnen hat unsere Führung im Hauptlager von Auschwitz. Die Frau erklärte uns das dieses KZ aus drei Standorten besteht und wir im Anschluss einen weiteren Ort besichtigen werden, und zwar Birkenau.
Im Hauptlager selbst zeigte Sie uns zunächst eine Ausstellung in einem sogenannten Gebäudeblock. Diese Ausstellung handelte von Zeitzeugen. Unter anderem beinhaltete die Ausstellung Überbleibsel der Opfer des Konzentrationslagers.
Weiter ging es in einen Block dessen Einrichtung erhalten geblieben ist, außerdem befand sich in diesem Keller ein Gefängnis. Wir haben erfahren, dass alle Päpste dieses Gebäude besucht haben.
Als letzten Punkt betraten wir eine provisorische Gaskammer und das Krematorium. Spätestens zu diesem Zeitpunkt waren wir alle sehr betroffen.
Wir gingen zurück zum Bus und fuhren nach Birkenau.
In Birkenau wurden uns zum ersten Mal die Größenverhältnisse der Vernichtung bewusst.
Dort sahen wir als erstes das große Eingangstor, mit der bekannten Zugeinfahrt.
Wir gingen entlang der Rampe und dachten darüber nach, wie sich wohl die Millionen Opfer auf diesem Weg gefühlt haben mussten, als ihnen klar wurde das nun die letzte Hoffnung erloschen war.
Gemeinsam mit unserem Guide besichtigen wir des weiteren die Ruine der Gaskammer, eine Todesbaracke und den Gedenkplatz.
Wir bedankten uns für die einfühlsame und informative Führung und gingen zurück zum Bus.
Die Fahrt nach Krakau nutzen wir um unsere Eindrücke zu verarbeiten.
Dort angekommen bezogen wir unser neues Hostel.
Um 18 Uhr sind wir zum gemeinsamen Abendessen aufgebrochen.
Am Abend machten sich Schüler und Lehrer getrennt auf den Weg um diese, für uns zur Verfügung stehende Zeit, viel zu große Stadt zu besichtigen.

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Der Mittwoch in Opole

Nach dem gemeinsamen Frühstück begaben wir uns zur Schule, um dort unsere Partnerschüler abzuholen. Von dort aus gingen wir zum Theaterworkshop im Teatr Zapadnia. Dort bekamen wir einen Einblick in das Pantomimeschauspielern mit kleinen Übungen und Auflockerungsspielen. Zudem erklärte uns die polnische Schauspielerin einige Probleme in der Theaterfotografie. Unpassendes und geringes Licht oder auch viele Bewegungen während der Vorführung machen es dem Fotografen schwer gute Bilder zu fotografieren, weshalb manche Szenen auch ohne Publikum nachgestellt werden.

Im Anschluss gingen wir zurück zur Schule, wo wir uns mit Kaffee und Kuchen stärkten. Es folgte ein Spiel, bei dem eine Person mit verbundenen Augen vorbei an den restlichen Schülern geführt wurde und von jedem ein Kompliment zugeflüstert bekam.

Mit gestärktem Selbstbewusstsein durften wir uns in eine einstündige Freizeitpause begeben, bevor wir uns auf den Weg zum Piastenturm machten. In zwei Gruppen erklommen wir den 51 Meter hohen Turm und genossen neben dem herrlichen Ausblick noch eine informative Führung, bei der wir erfuhren, dass der Turm ursprünglich Teil des Piastenschlosses war, welches in den 1930er Jahren abgerissen und durch ein zeitgemäßes Regierungsgebäude ersetzt wurde.

Zum Mittagessen gab es die bekannten polnischen Pierogi. Wenig später trafen wir uns auf dem Rathausplatz, wo drei Schülerinnen ein Referat über das Konzentrationslager Auschwitz vortrugen. So bekamen wir einen ersten Eindruck, was uns bei der morgigen Führung erwarten würde.

Abschließend spendierten die Lehrer jedem Schüler noch ein Eis, bevor wir den Rest des Tages frei gestalten durften.

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Opole – 10. September 2019

Am Dienstag ging es für uns als erstes ins Restaurant Quchnia. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Museum des polnischen Liedes, in dem es um die Geschichte der polnischen Musik geht.
Auf dem Weg zum Museum wurde die Kooperation zwischen Koblenz und Opole mit einem Schloss besiegelt, welches an die Pfennigbrücke geschlossen wurde. Der Schlüssel wurde anschließend in die Oder geschmissen.
Im Museum wurde jeder mit Kopfhörern ausgestattet, mit denen man die verschiedenen Geschichten und Lieder auswählen und anhören konnte. Außerdem konnte man selbst Karaoke singen oder lustige Videos machen.
Danach gingen wir in das Amphitheater, wo öfter bekannte polnische Sänger auftreten und jährliche Festivals stattfinden. Es dauerte nicht lange bis wir da waren, da es direkt neben dem Museum liegt. Als wir ankamen, zogen sich alle Schülerinnen und Schüler Verkleidungen zum Thema „Musik“ an und es war bereits ein Set für ein Fotoshooting aufgebaut. Nachdem wir Gruppenbilder aufgenommen haben, konnten wir uns auch in kleineren Gruppen fotografieren lassen.

Während des Shootings haben wir zusammen herumgealbert, gesungen und viel gelacht.
Im Anschluss waren wir mit einem Mönch zur Besichtigung des Klosters verabredet. Dieser führte uns unteranderem in den Katakomben herum, wo er uns alte Knochen zeigte. Nach der Führung teilten sich die Gruppen zum Mittagessen auf.
Eine Stunde später kamen wir wieder zusammen und gingen die Oder rauf zu einer versprochenen Überraschung: Ein Besuch im Zoo von Opole. Dort schauten wir uns die Gorilla- und Seehundfütterung an und liefen danach frei im Zoo herum.
Wir aßen mit einigen polnischen Schülerinnen zu Abend und ließen die Nacht mit Kartenspielen und tollen Gesprächen ausklingen.

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Julius-Wegeler-Schule erhält 850 € von der Handwerkskammer Koblenz

Am 09.06.2019 war es soweit, Joachim Schäfer überreichte Tobias Seul und Jens Hoffmann einen Scheck über 850€.

Aufgrund der aktiven und erfolgreichen Teilnahme der Schüler_Innen und Kollegen des am 16. Juni 2019 durchgeführten „Brot- und Backspektakel der Handwerkskammer Koblenz“, entschied sich Herr Schäfer; Bäcker-/Konditormeister und Organisator, einen Teil der Eintrittsgelder an die Julius-Wegeler-Schule zu spenden.

Das Geld soll für den Backbereich der Schule und hier speziell für Anschaffungen für die Schulbackstube verwendet werden. Für diese großzügige Spenden bedanken sich Volker Koepe, Tobias Seul und Jens Hoffmann.

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Der Montag in Opole

Der heutige Tag begann für uns um acht Uhr in der Früh. Zu der Uhrzeit machten wir uns auf in Richtung unserer Partnerschule. Dort wurden wir mit einem leckeren, vielseitig traditionellen Frühstücksbuffet begrüßt. 

Nach dem ausgiebigen Frühstück, welches unsere polnischen Mitschüler selbst für uns zubereitet haben, wurde uns in zweier Gruppen die komplette Schule vorgestellt. Wir konnten einen Einblick in deren Räumlichkeiten bekommen. Viele deren Photographischen Projekte sind auf den Gängen der Schule ausgestellt. 

Wir waren alle sehr begeistert was für coole und schöne Projekte an dieser Schule gemacht werden und wurden sehr für vielleicht zukünftige Projekte an unserer Schule inspiriert. 

Nachdem wir die polnischen Schüler sowie deren Schule kennengelernt haben, fuhren wir zusammen mit Ihnen zum Museum des Opole Village. 

Dort konnte man kleine, hölzerne Hütten betreten und besichtigen. Ebenso konnten wir uns dort ein Bild machen, wie in früheren Zeiten ein polnischer Klassenraum aussah. 

Nach der Besichtigung belegten wir einen Töpferworkshop. Dort galt es zum einen, etwas zu töpfern, dass man auch selbst kaufen würde, wenn es zum Verkauf stehen würde und zum anderen, etwas Kulinarisches zu modellieren. 

Ebenso durften wir selbst Hand an den Modellier-Drehstuhl anlegen. Mit der Hilfe unseres Töpferlehrers hat dies auch prima funktioniert. Dieser hat uns anhand unserer Kunstwerke Wahrsagungen geben können. 

Gegen Nachmittag nahmen wir den Bus zurück in die Stadt und gingen im Restaurant Quchnia essen. 

Der Rest des Tages stand uns zur freien Verfügung. Ein Teil unserer Gruppe ist noch mit unseren polnischen Mitschülern in die Stadt gegangen. Sie könnten uns noch einiges zur Stadt erklären und wir hatten noch einen sehr schönen Nachmittag. 

Daria und Gernot

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Ein Sonntag in Opole

Nach unserer ersten erholsamen Nacht im Eventhostel in Oppeln, haben wir den Tag mit einem leckeren Frühstück im coffeemoment begonnen. Dort haben wir Beata getroffen, die uns über das Programm der bevorstehenden Woche in Polen informiert hat. Gespannt und gestärkt konnten wir in den Tag starten.

Der erste Punkt auf der Agenda war der Besuch des Rathausturms. Weil der Aufzug nur kleine Gruppen mitnehmen kann, teilten wir uns auf. Während die eine Hälfte der Schüler Oppeln auf eigene Faust erkundet hat, bestieg die andere den Turm. Dabei wurde uns die Geschichte des Turms und Oppeln von einem Guide erzählt. Ganz oben konnten wir die Aussicht über Oppeln genießen.

Nach unserer gestrigen Landung wurden wir übrigens herzlich von Aldi-Hostessen begrüßt, die uns mit Taschen voller Leckereien willkommen hießen. Da wir diese nicht kühlen konnten und genug zu essen haben, beschlossen wir, die Taschen heute einem Franziskaner Kloster zu spenden. Diese waren ganz begeistert und bedankten sich bei jedem persönlich.

Im Anschluss gab es in einem naheliegenden, kleinen Restaurant ein polnisches Mittagessen. Beata stieß mit einer kleinen Gruppe Schüler zu uns. Später sind wir mit ihnen durch Oppeln spaziert und haben uns schon mal näher kennengelernt.

Jetzt haben wir unsere Pflicht erfüllt, einen Bericht erfasst und lassen den Tag entspannt ausklingen.

Do widzenia!
Kai und Vanessa

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Oppeln wir kommen!

Am 7. September machten wir uns auf den Weg zu unserer Partnerschule nach Oppeln/Polen.
Wir flogen von Köln/Bonn nach Katowice und fuhren von dort mit dem Bus nach Oppeln. Am Flughafen erwartete uns nach der Gepäckausgabe ein Promotion-Stand von Aldi. Jeder von uns erhielt eine prall gefüllte Tasche mit Lebensmittel. Diese werden im nächsten Bericht noch eine wichtige Rolle spielen.
Am Hostel erwartete uns Beata Nowak, eine Kollegin unserer Partnerschule, die uns die kommende Woche begleiteten wird.
Nach dem Check-In im Hostel ließen wir den Abend in einer Kneipe in der Altstadt ausklingen.

Dobranoc
Jennifer Nollen und Christian Reif

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Erasmus-Projekt an der JWS

Vom 8. bis 12. April 2019 hatten wir an der Julius-Wegeler-Schule Schüler_innen und Lehrer_innen aus unseren Partnerschulen aus Oppeln (Polen), Hranice (Tschechien) und Rom (Italien) zu Gast.

Thema des auf zwei Jahre angelegten Erasmus+ Projektes ist: „My town – my culture. a website for young foreigners“.

Dabei geht es um die Erstellung einer Website mit Tipps und Informationen für junge Gäste der jeweiligen Städte. Gerne können Sie hier einen Blick auf die von den Schüler_innen gestaltete Website werfen:

https://erasmus-tourguide.jimdofree.com/

Neben dem Entdecken von touristischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten stand vor allem der Aspekt des gegenseitigen Kennenlernens im Mittelpunkt. Erste positive Rückmeldungen von Schüler_innen bestätigen das vielfältige Programm sowie das Engagement der Kolleg_innen.

Das nächste Treffen vom 18. bis 22.11.2019 wird in Rom stattfinden.

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